Heute schreibe ich über einen Mann, der einmal für einen Pharmagiganten gearbeitet hat....
Ein Mann, der ein Buch geschrieben hat über seinen Lebensweg.
Das Buch " Nebenwirkung Tod" .
Eine schier unglaubliche Geschichte, die dieser Mensch erzählt !
John Virapen wurde 1943 in British Guyana als Kind indischer Einwanderer in ärmliche Verhältnisse hineingeboren, die Eltern mussten sehr lange sparen für seine Schulausbildung .
Er studierte Medizin und promovierte in Psychologie in den USA.
Über einige Umwege, die ich dem werten Leser überlasse, kam er dann an einen untergeordneten Posten bei Eli Lilly& Company, einem der größten weltweit agierenden Pharmakonzerne.
Nachdem er aufgestiegen war zum Chef in Schweden, war er dort verantwortlich für die Markteinführung von Prozac !!
Dieses Buch sollte als Pflichtlektüre an allen weiterführenden Schulen eingeführt werden,
damit wir dort tatsächlich fürs Leben lernen können !!!
Leuteeeeeeeeeee, lest das Buch und schaut hinter die Gesundheitskulisse der
Pharmaindustrie in das grausige Gesicht des Geldes....
und schlaft trotzdem gut.
nina
Freitag, 17. Juli 2009
Mittwoch, 8. Juli 2009
Akte Gärtnerin
Ach du liebe Güte !
Kaum mal 3 Tage nicht imGarten (regenbegründet) gewesen, schon haben wir dicke Zuchini und zwei Gurken! Der junge Salat wächst in die Nachbarspflanzen und alle verhaken sich lustig und warten auf.....die Schnecken!
Wunderbare dicke (2cm) und lange (8cm) schleimige gefräßige Nacktschnecken!
Der pure Horror, beim Nachbarn ist der halbe Broccoli weggefressen.
Im Hochbeet, ohja!
Der heutige Grund, doch einmal wieder einen Blick aufs Gemüse zu werfen, (obwohl es immer noch regnet) war die pure Neugier, die Möhren sollten nun fertig sein, sagt der Nachbar.
Nun ja, munter in die Gummistiefel gezwängt im Juli und ab zum Möhrenbeet.
Und was soll ich euch erzählen..?
Das Glück der Gärtnerin!
Zieh ich am Möhrengrün, was schaut heraus?
Leuchtend orange ! Das ist meine erste Wahrnehmung, dann duftet es nach Möhre,
wie früher beim Opa, wo ich die Karotten noch mit Erde dran
(jaja, ok, mal kurz drübergewischt) direkt aufgefuttert hatte!
Wie doof ich das fand, daß meine Mutter die Möhrchen immer erst "schrappen" wollte...
Also gerade eben, im Garten, überwältigende Kindheitserinnerungen und pure Freude über die Früchte.
Sehen aus, wie sie auszusehen haben, obwohl ich glaube, das sind schon recht große und dicke Exemplare, ich sach nur, die gute Brennessel-Jauche!
Hab erst mal beim Nachbarn angeklopft und ihm einen Bund überreicht.
Teilen und sich zusammen freuen ist tatsächlich schöner als sich alleine zu freuen!
Werde morgen mit den Kindern mal einen Ernterausch erleben, denn:
auch die Kartoffeln müssen raus!
Kaum mal 3 Tage nicht imGarten (regenbegründet) gewesen, schon haben wir dicke Zuchini und zwei Gurken! Der junge Salat wächst in die Nachbarspflanzen und alle verhaken sich lustig und warten auf.....die Schnecken!
Wunderbare dicke (2cm) und lange (8cm) schleimige gefräßige Nacktschnecken!
Der pure Horror, beim Nachbarn ist der halbe Broccoli weggefressen.
Im Hochbeet, ohja!
Der heutige Grund, doch einmal wieder einen Blick aufs Gemüse zu werfen, (obwohl es immer noch regnet) war die pure Neugier, die Möhren sollten nun fertig sein, sagt der Nachbar.
Nun ja, munter in die Gummistiefel gezwängt im Juli und ab zum Möhrenbeet.
Und was soll ich euch erzählen..?
Das Glück der Gärtnerin!
Zieh ich am Möhrengrün, was schaut heraus?
Leuchtend orange ! Das ist meine erste Wahrnehmung, dann duftet es nach Möhre,
wie früher beim Opa, wo ich die Karotten noch mit Erde dran
(jaja, ok, mal kurz drübergewischt) direkt aufgefuttert hatte!
Wie doof ich das fand, daß meine Mutter die Möhrchen immer erst "schrappen" wollte...
Also gerade eben, im Garten, überwältigende Kindheitserinnerungen und pure Freude über die Früchte.
Sehen aus, wie sie auszusehen haben, obwohl ich glaube, das sind schon recht große und dicke Exemplare, ich sach nur, die gute Brennessel-Jauche!
Hab erst mal beim Nachbarn angeklopft und ihm einen Bund überreicht.
Teilen und sich zusammen freuen ist tatsächlich schöner als sich alleine zu freuen!
Werde morgen mit den Kindern mal einen Ernterausch erleben, denn:
auch die Kartoffeln müssen raus!
Mittwoch, 1. Juli 2009
Akte Marie-Monique Robin
Sie hat ein Buch geschrieben.
Ich habe es gelesen.
Seitdem ist sie meine Lieblingsjournalistin. Eine von den Guten.
Das besagte Buch heisst: "Mit Gift und Genen"
Untertitel: "Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert"
Tja, worum handelt es sich dabei? Um es kurz zu halten: Diese Frau hat sich 4 Jahre lang mit den Verbrechern von Monsanto beschäftigt.
Sie hat 4 Jahre lang intensiv und genauestens recherchiert, ist im Laufe dieser 4 Jahre weit durch die Welt zu Monsantos Opfern und Gegnern gereist und hat jede Menge Menschen interviewt und in diesem Buch zu Wort kommen lassen.
Zum Beispiel Menschen von Kontrollbehörden,welche mit Lebensmittelzulassungen oder mit Patenten zu tun haben und zwar aus verschiedenen Ländern....
....ebenso Whistleblower aus Firmen und Behörden welche mit Lebensmittelzulassungen zu tun haben .Und ganz wichtig : sie zeigt ein Bild des heutigen industriealisierten Bauern, der an GVO`s verzweifelt .....
Ich möchte hier jedoch keine Buchbesprechung abhalten, sondern meine Bewunderung kundtun!
Eine Frau, die für ihr Recht auf gesunde Nahrung kämpft, sich durch kiloschwere Aktenberge liest, um den einen Satz zu finden, der Monsantos Lügen entlarvt, dabei Geld und Zeit investiert und dabei stets ihr Ziel vor Augen hat : Die Wahrheit über gentechnisch veränderte Organismen (GVO ) .
Ich wollt nur sagen, mich hats beim Lesen echt geschüttelt vor kaltem Grausen, und wer heute noch einer wissenschaftlichen Studie traut, sollte auch mal dieses Buch lesen.
Geld, Macht und Korruption regieren die Welt ohne Rücksicht auf Leben und Lebensnotwendiges!!
Monsantos komplettes Geschäftsgebaren ist völlig kriminell, dies wird im Buch ganz deutlich formuliert, und dies durchaus auch von Politikern und Wissenschaftlern!
Mannomann, hat diese Frau Mut !!
Bitte, haltet euch vor Augen, mit WEM sie da in den Ring steigt !!
Monsanto ist der weltgrößte und somit einflussreichste Produzent von genmanipuliertem Saatgut und fest verflochten mit der US-Regierung!
Monsanto hat z.B. während des Vietnam-Kriegsverbrechens für die US-Regierung das bekannte "Agent Orange " hergestellt. Damals noch war Monsanto nämlich "nur" ein Chemie-Riese. ( Ohja!! )
Hut ab vor der Frau, die hat echt noch "`n Arsch in der Hose " wie man so schön sagt.
Ach ja,
Wem es nicht liegt, Bücher mit ca. 430 Seiten zu lesen , seit 2008 gibt es auch einen Film von ihr über Monsanto( ja, sie ist auch Dokumentar-Filmerin ) .
Also Leute, immer hübsch im Bio-Laden einkaufen falls ihr nicht selbst was anbauen könnt.
Zumindest kann man jedoch im nächsten Bauernhof-Lädchen kaufen , auch wenn ihr dann Pestizide, Herbizide und Insektizide von Monsanto mitkauft...zumindest noch nicht (offiziell) genveränderes Obst und Gemüse hier in Europa...in den Staaten und Kanada ist der Zug echt abgefahren...und bald auch in Südamerika.
Ich habe es gelesen.
Seitdem ist sie meine Lieblingsjournalistin. Eine von den Guten.
Das besagte Buch heisst: "Mit Gift und Genen"
Untertitel: "Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert"
Tja, worum handelt es sich dabei? Um es kurz zu halten: Diese Frau hat sich 4 Jahre lang mit den Verbrechern von Monsanto beschäftigt.
Sie hat 4 Jahre lang intensiv und genauestens recherchiert, ist im Laufe dieser 4 Jahre weit durch die Welt zu Monsantos Opfern und Gegnern gereist und hat jede Menge Menschen interviewt und in diesem Buch zu Wort kommen lassen.
Zum Beispiel Menschen von Kontrollbehörden,welche mit Lebensmittelzulassungen oder mit Patenten zu tun haben und zwar aus verschiedenen Ländern....
....ebenso Whistleblower aus Firmen und Behörden welche mit Lebensmittelzulassungen zu tun haben .Und ganz wichtig : sie zeigt ein Bild des heutigen industriealisierten Bauern, der an GVO`s verzweifelt .....
Ich möchte hier jedoch keine Buchbesprechung abhalten, sondern meine Bewunderung kundtun!
Eine Frau, die für ihr Recht auf gesunde Nahrung kämpft, sich durch kiloschwere Aktenberge liest, um den einen Satz zu finden, der Monsantos Lügen entlarvt, dabei Geld und Zeit investiert und dabei stets ihr Ziel vor Augen hat : Die Wahrheit über gentechnisch veränderte Organismen (GVO ) .
Ich wollt nur sagen, mich hats beim Lesen echt geschüttelt vor kaltem Grausen, und wer heute noch einer wissenschaftlichen Studie traut, sollte auch mal dieses Buch lesen.
Geld, Macht und Korruption regieren die Welt ohne Rücksicht auf Leben und Lebensnotwendiges!!
Monsantos komplettes Geschäftsgebaren ist völlig kriminell, dies wird im Buch ganz deutlich formuliert, und dies durchaus auch von Politikern und Wissenschaftlern!
Mannomann, hat diese Frau Mut !!
Bitte, haltet euch vor Augen, mit WEM sie da in den Ring steigt !!
Monsanto ist der weltgrößte und somit einflussreichste Produzent von genmanipuliertem Saatgut und fest verflochten mit der US-Regierung!
Monsanto hat z.B. während des Vietnam-Kriegsverbrechens für die US-Regierung das bekannte "Agent Orange " hergestellt. Damals noch war Monsanto nämlich "nur" ein Chemie-Riese. ( Ohja!! )
Hut ab vor der Frau, die hat echt noch "`n Arsch in der Hose " wie man so schön sagt.
Ach ja,
Wem es nicht liegt, Bücher mit ca. 430 Seiten zu lesen , seit 2008 gibt es auch einen Film von ihr über Monsanto( ja, sie ist auch Dokumentar-Filmerin ) .
Also Leute, immer hübsch im Bio-Laden einkaufen falls ihr nicht selbst was anbauen könnt.
Zumindest kann man jedoch im nächsten Bauernhof-Lädchen kaufen , auch wenn ihr dann Pestizide, Herbizide und Insektizide von Monsanto mitkauft...zumindest noch nicht (offiziell) genveränderes Obst und Gemüse hier in Europa...in den Staaten und Kanada ist der Zug echt abgefahren...und bald auch in Südamerika.
Mittwoch, 24. Juni 2009
Akte Thomas Raabe
Heute brauchte ich nur copy & paste......leider
diese Aussagen und gegensätzliche Tatsachen regen mich dermaßen auf, dass ich sie hier auch noch mal veröffentliche.
Dr.Thomas Raabe, Sprecher des Verteidigungsministeriums , hat sich dies erdreistet:
Drei tote Bundeswehrsoldaten -
kein Krieg, sondern Stabilisierungseinsatz(23.06.2009/rn) Dr. Thomas Raabe, Leiter des Presse- und Informationsstabes und Sprecher des Verteidigungsministeriums, hat auf der gestrigen Bundespressekonferenz (22.06.09) den deutschen Militäreinsatz in Afghanistan definiert:
„Es ist kein Krieg, sondern es ist ein Stabilisierungseinsatz, angefangen mit den rechtlichen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der, dass der Verteidigungsminister in einem Kriegsfall nicht mehr Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt wäre, sondern dass das in diesem Fall dann die Bundeskanzlerin wäre.“
Das bedeutet de facto: So lange das Parlament nicht explizit einen Kriegseinsatz beschließt oder andersherum keine demokratische Legitimation für einen Krieg vorliegt, kann die Bundeswehr im Ausland machen, was sie will.
„Es ist dann eben kein Krieg. Wir haben keinen Kombattantenstatus, was den Gegner angeht. Das sind Terroristen“, folgert Raabe in seiner ihm eigenen Logik.Und so müsse man die Taliban bekämpfen und „dies mit aller Härte zu tun.
Das haben wir auch in der Vergangenheit des Öfteren gesagt: Wer uns angreift, der muss damit rechnen, dass er verfolgt und auch getötet wird!“
Wann, wo und wie ein Taliban Deutschland oder zumindest seine militärisch Verbündeten auf heimischem Boden angegriffen hat, bleibt Raabes Geheimnis.
„Wir haben immer wieder auf die vier Funktionen hingewiesen“, fährt Raabe fort: „Es geht ums Kämpfen, aber es geht auch ums Helfen, um Vermitteln und Schützen.“Von den drei letzteren Funktionen hört man in der Öffentlichkeit wenig Positives, von den Kämpfen dagegen bedauerlich mehr: Zivilopfer werden billigend in Kauf genommen, weil – so Raabe – „die Taliban in perfider Art und Weise die Zivilbevölkerung in diese Kampfhandlung mit einzubeziehen versuchen und sie sogar als menschliche Schuldschilde benutzen, insbesondere Frauen und inder. Diese perfide Art und Weise führt leider dazu, dass bei Kampfhandlungen dann eben auch zivile Opfer zu beklagen sind.“
Sicher, wenn die ISAF flächendeckend ganze Dörfer bombardiert, in denen der eine oder andere Talibankämpfer inmitten seiner Familie wohnt, dann wird das Dorf zu einer militärischen Stellung mit menschlichen Schutzschilden umdeklariert. So einfach ist das beim Bundesverteidigungsministerium.
Wenige Tage zuvor, am 16. Juni, zog Reinhold Robbe, Wehrbeauftragter des Bundestags, nach einem Truppenbesuch in Afghanistan ein ganz anderes Fazit. Vor hochrangigen Gästen in Berlin übermittelte der die Stimmung unter den Bundeswehrsoldaten: "Wir bauen hier im Moment keine Brücken und bohren keine Brunnen. Herr Wehrbeauftragter, wir befinden uns hier im Krieg."
Weiter führte Robbe aus, dass die Bundeswehr inzwischen gezielt gegen die Taliban vorgeht: "Seit einigen Wochen haben wir die Situation, dass zurückgeschossen wird." Während eines solchen Einsatzes in Kundus überschlug sich am heutigen Dienstag ein schwerer Transporter vom Typ Fuchs und stürzte in einen Wassergraben. Drei Soldaten starben dabei. Verteidigungsminister Franz Josef Jung erklärte daraufhin gegenüber der Presse, die Soldaten seien "im Einsatz für den Frieden gefallen" .
Für Gegner des Einsatzes ist das ein Widerspruch in sich. "Wer von Verwundeten und Gefallenen und nicht von verletzten und getöteten Soldaten spreche, benutze bewusst das Vokabular des Krieges.
Dies und die Panzer, Waffen und Gefechte passten nicht zur Beschreibung eines Friedenseinsatzes", konstatiert heute sogar schon die Süddeutsche Zeitung.
Oskar Lafontaine brachte es bei seiner Rede am vergangenen Sonnabend auf dem Wahlparteitag der Linken auf den Punkt: "Diese Kriege, so heißt es, müsse man führen, um Menschenleben zu retten, Frauen vor der Unterdrückung zu bewahren und Schulen und Krankenhäuser zu bauen.
Die Verlogenheit dieser Argumentation ist kaum zu überbieten. Ginge es wirklich darum, Menschenleben zu retten, dann wäre es mit deutlich weniger Geld möglich, jedes Jahr viele Millionen Menschen vor dem Hungertod und dem Tod durch Krankheit zu bewahren.
Wer diese Hilfe verweigert, aber Kriege führt, um Menschenleben zu retten, wobei leider viele Tausend Menschen ermordet werden müssen, ist moralisch völlig unglaubwürdig."
Quelle: hintergrund.de
Ich sag nur: Neusprech!
diese Aussagen und gegensätzliche Tatsachen regen mich dermaßen auf, dass ich sie hier auch noch mal veröffentliche.
Dr.Thomas Raabe, Sprecher des Verteidigungsministeriums , hat sich dies erdreistet:
Drei tote Bundeswehrsoldaten -
kein Krieg, sondern Stabilisierungseinsatz(23.06.2009/rn) Dr. Thomas Raabe, Leiter des Presse- und Informationsstabes und Sprecher des Verteidigungsministeriums, hat auf der gestrigen Bundespressekonferenz (22.06.09) den deutschen Militäreinsatz in Afghanistan definiert:
„Es ist kein Krieg, sondern es ist ein Stabilisierungseinsatz, angefangen mit den rechtlichen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der, dass der Verteidigungsminister in einem Kriegsfall nicht mehr Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt wäre, sondern dass das in diesem Fall dann die Bundeskanzlerin wäre.“
Das bedeutet de facto: So lange das Parlament nicht explizit einen Kriegseinsatz beschließt oder andersherum keine demokratische Legitimation für einen Krieg vorliegt, kann die Bundeswehr im Ausland machen, was sie will.
„Es ist dann eben kein Krieg. Wir haben keinen Kombattantenstatus, was den Gegner angeht. Das sind Terroristen“, folgert Raabe in seiner ihm eigenen Logik.Und so müsse man die Taliban bekämpfen und „dies mit aller Härte zu tun.
Das haben wir auch in der Vergangenheit des Öfteren gesagt: Wer uns angreift, der muss damit rechnen, dass er verfolgt und auch getötet wird!“
Wann, wo und wie ein Taliban Deutschland oder zumindest seine militärisch Verbündeten auf heimischem Boden angegriffen hat, bleibt Raabes Geheimnis.
„Wir haben immer wieder auf die vier Funktionen hingewiesen“, fährt Raabe fort: „Es geht ums Kämpfen, aber es geht auch ums Helfen, um Vermitteln und Schützen.“Von den drei letzteren Funktionen hört man in der Öffentlichkeit wenig Positives, von den Kämpfen dagegen bedauerlich mehr: Zivilopfer werden billigend in Kauf genommen, weil – so Raabe – „die Taliban in perfider Art und Weise die Zivilbevölkerung in diese Kampfhandlung mit einzubeziehen versuchen und sie sogar als menschliche Schuldschilde benutzen, insbesondere Frauen und inder. Diese perfide Art und Weise führt leider dazu, dass bei Kampfhandlungen dann eben auch zivile Opfer zu beklagen sind.“
Sicher, wenn die ISAF flächendeckend ganze Dörfer bombardiert, in denen der eine oder andere Talibankämpfer inmitten seiner Familie wohnt, dann wird das Dorf zu einer militärischen Stellung mit menschlichen Schutzschilden umdeklariert. So einfach ist das beim Bundesverteidigungsministerium.
Wenige Tage zuvor, am 16. Juni, zog Reinhold Robbe, Wehrbeauftragter des Bundestags, nach einem Truppenbesuch in Afghanistan ein ganz anderes Fazit. Vor hochrangigen Gästen in Berlin übermittelte der die Stimmung unter den Bundeswehrsoldaten: "Wir bauen hier im Moment keine Brücken und bohren keine Brunnen. Herr Wehrbeauftragter, wir befinden uns hier im Krieg."
Weiter führte Robbe aus, dass die Bundeswehr inzwischen gezielt gegen die Taliban vorgeht: "Seit einigen Wochen haben wir die Situation, dass zurückgeschossen wird." Während eines solchen Einsatzes in Kundus überschlug sich am heutigen Dienstag ein schwerer Transporter vom Typ Fuchs und stürzte in einen Wassergraben. Drei Soldaten starben dabei. Verteidigungsminister Franz Josef Jung erklärte daraufhin gegenüber der Presse, die Soldaten seien "im Einsatz für den Frieden gefallen" .
Für Gegner des Einsatzes ist das ein Widerspruch in sich. "Wer von Verwundeten und Gefallenen und nicht von verletzten und getöteten Soldaten spreche, benutze bewusst das Vokabular des Krieges.
Dies und die Panzer, Waffen und Gefechte passten nicht zur Beschreibung eines Friedenseinsatzes", konstatiert heute sogar schon die Süddeutsche Zeitung.
Oskar Lafontaine brachte es bei seiner Rede am vergangenen Sonnabend auf dem Wahlparteitag der Linken auf den Punkt: "Diese Kriege, so heißt es, müsse man führen, um Menschenleben zu retten, Frauen vor der Unterdrückung zu bewahren und Schulen und Krankenhäuser zu bauen.
Die Verlogenheit dieser Argumentation ist kaum zu überbieten. Ginge es wirklich darum, Menschenleben zu retten, dann wäre es mit deutlich weniger Geld möglich, jedes Jahr viele Millionen Menschen vor dem Hungertod und dem Tod durch Krankheit zu bewahren.
Wer diese Hilfe verweigert, aber Kriege führt, um Menschenleben zu retten, wobei leider viele Tausend Menschen ermordet werden müssen, ist moralisch völlig unglaubwürdig."
Quelle: hintergrund.de
Ich sag nur: Neusprech!
Sonntag, 21. Juni 2009
Akte Ahmadinedschad
Ja, die liebe Presse, vereint seid ihr in eurem Geschrei !
Möchte mal sehen, wie hier in BankenRepublikDeutschland Neuwahlen stattfinden, weil Menschen auf die Strasse gehen und gegen Merkel protestieren...ach ne, ich vergaß, hier in unserem ach so demokratischen Land wird ja nicht gegen die Regierung protestiert oder auch demonstriert.....
Alle zu satt und zugedröhnt vor der Glotze.
Doch zurück zum Thema.
Wir alle hier sind so dermaßen manipulierbar, wir 08/15 Bürger -einschließlich mir- haben keinen tatsächlichen Einblick in die iranischen Verhältnisse, stets sind wir angewiesen auf Berichterstattung aus fernen Ländern. Freier Journalismus wäre da wünschenswert doch die Realität sieht leider anders aus.
Kennen wir Ahmadinedschad ? Aus den besagten gesteuertenMedien.
Ist er besagter Robin Hood ? Vielleicht.
Sind die Wahlen gefälscht ? Vielleicht.
Iranische Bürger auf Demos - mit englisch beschrifteten Plakaten? Komisch.
Schwierig, nicht wahr? Und doch erdreisten wir uns, zu urteilen.
Das einzige was wir wirklich aus der jüngeren Geschichte lernen konnten ist, dass die USA gerne Demokratie in andere Länder bomben. Vorzugsweise in solche, wo es für Halliburton wieder was zu verdienen gibt.
Und momentan droht Kissinger dem Iran, Demokratie wäre dort vonnöten.
Danke an freeman für die Veröffentlichung !
Ich sag nur: passt auf mit schnellen Urteilen und schaltet den Kopf ein!
Meiner raucht schon.
Möchte mal sehen, wie hier in BankenRepublikDeutschland Neuwahlen stattfinden, weil Menschen auf die Strasse gehen und gegen Merkel protestieren...ach ne, ich vergaß, hier in unserem ach so demokratischen Land wird ja nicht gegen die Regierung protestiert oder auch demonstriert.....
Alle zu satt und zugedröhnt vor der Glotze.
Doch zurück zum Thema.
Wir alle hier sind so dermaßen manipulierbar, wir 08/15 Bürger -einschließlich mir- haben keinen tatsächlichen Einblick in die iranischen Verhältnisse, stets sind wir angewiesen auf Berichterstattung aus fernen Ländern. Freier Journalismus wäre da wünschenswert doch die Realität sieht leider anders aus.
Kennen wir Ahmadinedschad ? Aus den besagten gesteuertenMedien.
Ist er besagter Robin Hood ? Vielleicht.
Sind die Wahlen gefälscht ? Vielleicht.
Iranische Bürger auf Demos - mit englisch beschrifteten Plakaten? Komisch.
Schwierig, nicht wahr? Und doch erdreisten wir uns, zu urteilen.
Das einzige was wir wirklich aus der jüngeren Geschichte lernen konnten ist, dass die USA gerne Demokratie in andere Länder bomben. Vorzugsweise in solche, wo es für Halliburton wieder was zu verdienen gibt.
Und momentan droht Kissinger dem Iran, Demokratie wäre dort vonnöten.
Danke an freeman für die Veröffentlichung !
Ich sag nur: passt auf mit schnellen Urteilen und schaltet den Kopf ein!
Meiner raucht schon.
Samstag, 20. Juni 2009
Vom Höhlenmenschen zum Rockefeller
Sammeln und Jagen...so war das mal früher.Da ging es noch um grundsätzlich Benötigtes wie Beeren, Nüsse und Wurzeln und um Fleisch - vorausgesetzt die Männer blieben unverletzt bei der Jagd, da hatte die Großfamilie was zum Essen.
Auch heute sammeln und jagen wir. Einige sammeln heutzutage ipods, andere Autos, wiederum andere Essens-und Rabattmarken und die bestimmt nicht freiwillig.
Das Jagen allerdings gestaltet sich da etwas schwieriger...doch einige jagen dem Geld hinterher.
Andere wie bspw. Rockefeller und seine Sculls machen Jagd auf die gesamte Menschheit.
Dies alles sind Menschen, sie essen, schlafen, putzen die Zähne, kaum zu glauben eigentlich.
Nur die Moral....die ist den meisten abhanden gekommen.
Vor allem den Mächtigen dieser Welt ist ethisches Empfinden fremd.
Sie bereichern sich lieber auf Kosten von uns allen anstatt selbst etwas für die Gemeinschaft zu schaffen oder zu tun.
Diese selbstgeschaffene Krise bei der sich mal wieder alle Mächtigen und Reichen ordentlich bereichern konnten, wird, so sehe ich das, unsere momentane Gesellschaftsstruktur vernichten.
Viele warten schon darauf und ganz ehrlich, eine gewisse ungeduldige Erwartung hat sich auch bei mir breit gemacht. Allerdings hat diese gigantische Umverteilungsaktion von unten nach oben -und wird auch weiterhin-an unseren Reserven gezerrt : an unseren finanziellen, psychischen und auch moralischen. Viele Menschen,auch ich und mein Mann, mussten unser Weltbild revidieren, und das war erst der Anfang.
Es kommt eine harte Zeit auf uns zu, niemand von uns weiss genau, was kommen wird und wie schlimm es werden wird.
Die Frage ist ...werden wir dann alle wieder Nüsse sammeln ?
Auch heute sammeln und jagen wir. Einige sammeln heutzutage ipods, andere Autos, wiederum andere Essens-und Rabattmarken und die bestimmt nicht freiwillig.
Das Jagen allerdings gestaltet sich da etwas schwieriger...doch einige jagen dem Geld hinterher.
Andere wie bspw. Rockefeller und seine Sculls machen Jagd auf die gesamte Menschheit.
Dies alles sind Menschen, sie essen, schlafen, putzen die Zähne, kaum zu glauben eigentlich.
Nur die Moral....die ist den meisten abhanden gekommen.
Vor allem den Mächtigen dieser Welt ist ethisches Empfinden fremd.
Sie bereichern sich lieber auf Kosten von uns allen anstatt selbst etwas für die Gemeinschaft zu schaffen oder zu tun.
Diese selbstgeschaffene Krise bei der sich mal wieder alle Mächtigen und Reichen ordentlich bereichern konnten, wird, so sehe ich das, unsere momentane Gesellschaftsstruktur vernichten.
Viele warten schon darauf und ganz ehrlich, eine gewisse ungeduldige Erwartung hat sich auch bei mir breit gemacht. Allerdings hat diese gigantische Umverteilungsaktion von unten nach oben -und wird auch weiterhin-an unseren Reserven gezerrt : an unseren finanziellen, psychischen und auch moralischen. Viele Menschen,auch ich und mein Mann, mussten unser Weltbild revidieren, und das war erst der Anfang.
Es kommt eine harte Zeit auf uns zu, niemand von uns weiss genau, was kommen wird und wie schlimm es werden wird.
Die Frage ist ...werden wir dann alle wieder Nüsse sammeln ?
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